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Haus in Florida kaufen

Haus in Florida kaufen

Gute Gründe, warum Sie ein Haus in Florida kaufen sollten

Ein Haus in Florida Kaufen – geht das so einfach? Diese Frage stellen sich angesichts der derzeitigen Nullverzinsung von Tagesgeld und der sensationell niedrigen Zinsen für Baukredite  in Deutschland derzeit viele Investoren und Anleger. Denn das Interesse an Grund und Boden stetig weiter. Doch nicht nur die heimischen Immobilien sind Interessant für Anleger. Jeder, der heute sein Geld in Immobilien Investiert und dieses dort „parken“ möchte, sollte sich auch mit Auslandsimmobilien befassen.

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Haus in Florida kaufen

© Mariamichelle | Pixabay.com

Immobilien in Florida – das Betongold im Sunshine State

Immobilien sind für viele eine Flucht aus dem Niedrigzins. Hier kann man mit Markverständnis, der Wahl der richtigen Lage und Mut noch wahre Rendite einfahren. Gerade Immobilien in Reiseländern wie dem Sonnenstaat Florida können hier von großem Interesse sein. Schliesslich zählt der Bundesstaat mit mehr als 49 Millionen Touristen jährlich zu den Spitzenreitern aller Reiseziele weltweit.  Warum nicht auch als ausländischer Investor von diesem Markt etwas abbekommen? Hier können mit dem richtigen Investment noch Spekulationsgewinne eingefahren werden.

Haus Kaufen in Florida leicht gemacht

Viele scheuen sich noch davor, eine Auslandsimmobilie zu erwerben. Andere Länder, andere Sitten – Verträge auf Englisch, ein unbekannter Markt und Makler, die weit weg sind… Dazu undurchsichtige Grundbücher und Steuergrundlagen. Alles Dinge, die gegen einen Kauf einer Immobilie in Florida sprechen und derzeit Deutsche Investoren häufig abhalten den Markt zu erschließen.

Vorteile & Nachteile Hauskauf Florida

Die Maklergebühr zahlt der Verkäufer Das US-Steuerrecht ist kompliziert und nur eine individuelle Beratung macht Sinn.
Der Käufer arbeitet mit EINEM Makler zusammen. Jedoch kann jeder Makler jede Immobilie in Florida verkaufen. Hausverwalter sollte bestellt werden, um Vermietung und Vermarktung vor Ort regeln zu können.
Ein Reisepass ermöglicht problemlos die Eröffnung eines Kontos bei einer US-Bank
Die Gründung einer amerikanischen LLC kann Steuervorteile bringen.
Auch der Kauf der Immobilie kann im Namen einer LLC von Vorteil sein.
Jeder Käufer hat Anrecht auf eine Inspektion der Immobilie vor Kaufabschluss
In den USA sind die Zinsen zwar leicht höher für Darlehen, jedoch gibt es KEIN Vorfälligkeitsentgeld.
Ein Immobiliendarlehen kann jederzeit vorzeitig abgelöst werden.

Folgendes sollte man bei einem Hauskauf in Florida beachten:

  • Handeln Sie nicht überstürzt & lesen Sie unsere Tipps und Tricks zum Hauskauf in Florida
  • Wenn Sie von einem deutschen US$ Konto überweisen, sparen Sie die Ueberweisungsgebuehr
  • Besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater mögliche Steuervorteile. Gerne vermitteln wir Ihnen einen Kontakt zu einem US Steuerberater der auf Auslandsfinanzierungen spezialisiert ist
  • Arbeiten Sie mit einem Makler Ihrer Wahl zusammen. Gerne stellen wir Ihnen hier einen Kontakt zur Verfügung.

Zehn Ratschläge: Haus in Florida kaufen


  1. Immobilienmakler

    Ein großen Unterschied zu Deutschland ist der Status des Immobilienmaklers in den USA. Anders als hierzulande muss dieser eine Ausbildung machen und ein Zertifikat vorweisen um tätig werden zu dürfen.
    Auch unterscheidet man zwischen den Maklern, die für den jeweiligen Verkäufer tätig sind (sellers Brokers),  und den Maklern, die vom Käufer mit der Immobiliensuche beauftragt werden (buyer’s brokers).
    Grundsätzlich gilt in Florida das Bestsellerprinzip – bedeutet dass der Verkäufer die Gebühr der Makler zu tragen hat. Es gibt keine festgelegte Standard Provision, da Preisabsprachen zur Provision zwischen den Maklern streng verboten sind. Jedoch kann man sagen, dass die Provision bei Immobilienverkäufen im Schnitt bei ca. 6% liegt. Diese Summe teilen sich dann (sofern es beide Seiten beim Kaufgeschäft gibt) der seller’s und der buyer’s Broker.


  2. Notar

    Der in Deutschland bekannte Notar im zivilrechtlichen Sinne ist im US-Rechtssystem vergeblich zu suchen. Um ein Immobilienkauf rechtmäßig zu Übertragen ist eine Übertragungsurkunde erforderlich. Diese wird „deed“ genannt und muss vom Verkäufer unterschrieben werden. Danach wird sie nur von einem Notar beglaubigt und dann dem Käufer ausgehändigt. Die durch den Notar getätigte Beglaubigung ist nur eine Feststellung, dass sich der Verkäufer rechtmäßig ausgewiesen hat und den „deed“ in Anwesenheit des Notars unterschrieben hat. Ob der Verkäufer jedoch rechtmäßig auch imstande ist, das Grundstück zu verkaufen wird durch den Notar nicht geprüft.


  3. Beurkundung, Versicherung und Grundbuch

    Wer ein Haus in Florida kaufen möchte, der muss eine sogenannte „title Insurance“, auch Versicherungszusage genannt, einrichten. Das ist eine Versicherung, die bescheinigt, dass es keine Eintragungen im Grundbuch gibt, welche das Eigentumsrecht belasten. Ausnahmen können aufgelistet werden und sind zu prüfen. Hier sind beispielsweise Wegerechte, mögliche Mängel an der Immobilie und Eigentümergemeinschaften geregelt. Die Kosten für die Erstellung dieser Versicherung zahlt immer der Käufer.


  4. Rechtsanwalt

    Das „closing“, also die tatsächliche Durchführung des Rechtsgeschäftes muss zwingend durch einen Rechtsanwalt (title agency) geschehen. Dieser sorgt dafür, dass alle rechtlichen Interessen wahrgenommen werden, prüft den Kaufvertrag und die Gestaltung des Besitzes abschliessend.


  5. Haftung

    Jeder Käufer kann sich das Recht auf eine Inspektion in den Kaufvertrag als Bedingung einbauen lassen. Denn grundsätzlich haftet der Käufer auch für Schäden, die vor dem Kauf angerichtet wurden (Altlasten, Baumängel, Termiten, etc.). Durch die Vereinbarung einer Inspektion kann der Käufer (sofern diese im Kaufvertrag geregelt ist) auch nach dem Kauf noch zurück treten, wenn etwaige Mängel zu Tage kommen.


  6. Eigentümer

    Für deutsche Investoren kann es sinnvoll sein, durch eine Einschaltung einer Zwischenperson (Gründung einer Gesellschaft) den Grunderwerb günstiger zu gestalten. Hierzu geben Makler und Broker vor Ort Auskunft.


  7. Fristen

    Die meisten Verträge erhalten eine „time of the essence-Klausel“. Gemäß dieser Klausel erwirkt man ein vertragliches Recht. Davor ist der Vertrag „under contract“ und noch nicht im „closing“.


  8. Nutzvorschriften

    Gerade bei Investment Immobilien wie Ferienhäuser oder Ferienwohnungen sind die Nutzvorschriften zu beachten. Je nach Region dürfen Häuser nur ein paar Mal im Jahr einen Mieterwechsel vorweisen. Bedeutet wöchentliche Ferienvermietung ist illegal und nicht erlaubt in diesen Regionen. Die jeweiligen Nutzvorschriften sind bei der betreffenden lokalen Behörde erhältlich. Der Makler hat ebenfalls Zugriff darauf. Auch wer einen Neubau plant oder Gewerbe zu Wohnraum gestalten möchte, sollte die Änderungsabsicht vor Kauf genau prüfen.


  9. Finale Inspektion

    Am Tag des „closing“ ist es ratsam das Objekt noch einmal zu Inspizieren. So können Mängel oder Schäden, die in letzter Minute aufgetreten sind, bemerkt werden und ein Aussteig aus dem Vertrag ist noch möglich.


  10. Closing

    Nach Aushändigung des „deed“ (Punkt 2) ist der Käufer der neue Eigentümer. Ab diesem Zeitpunkt trägt er alle Rechte und Pflichten und somit auch das Verlust- und Haftungsrisiko. Demnach sind alle Versicherungen (Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung, etc.) mit Geltung ab Zeitpunkt des Closing-Tages abzuschließen.

Haus in Florida kaufen Finanzieren?

  • Deutsche können prinzipiell unter gleichen Vorraussetzungen wie Amerikaner US-Immobilien kaufen und besitzen und ebenso finanzieren
  • Bei US-Bankfinanzierung ist von einer Anzahlung um 35% – 40% auszugehen
  • Steuern auf die Darlehenssumme: ca. 0.5%